R129: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 6. Februar 2023, 13:28 Uhr
Gesamtfahrzeug
aus der PKW-Typenreihe 129 Einführungsschrift für den Kundendienst.
Die Typenreihe 129 mit den Typen
- 129.060 300 SL
- 129.061 300 SL - 24
- 129.066 500 SL
löst die Typenreihe 107 ab. Als moderne Fortsetzung der SL-Typenreihe demonstrieren diese Typen die Führungsposition der Daimler-Benz AG in Technik und Design. In der Formgebung finden einerseits Dynamik und Sportlichkeit, andererseits Komfort, Eleganz und Exklusivität ihre Eigenschaften. Hier wurden die neuesten Erkenntnisse auf den Gebieten der aktiven und passiven Sicherheit verwirklicht, die als Schrittmacher für hochentwickelte Sicherheitstechnik neue Maßstäbe setzt. Diese Einführungsschrift ist für das mit der Wartung und Instandhaltung von Mercedes-Benz Personenwagen betraute technische Personal bestimmt.
Daimler-Benz Aktiengesellschaft Vertrieb Kundendienst und Teile Mai 1989
Übergreifende Themen
Durch den Typ 129 wird der Typ 107, dessen Produktion Mitte 1989 nach einer Bauzeit von fast 18 Jahren eingestellt wird, abgelöst. Die Formgebung erfolgte nicht allein nach ästhetischen Gesichtspunkten, sondern auch mit dem Ziel aerodynamischer Optimierung. Der Luftwiderstandsbeiwert (cw,) mit aufgesetztem Coup&-Dach liegt je nach Typ und Ausführung mit 0,31 bis 0,33 cw in der Spitzengruppe der internationalen Mitbewerber.
Das dynamische Erscheinungsbild wurde erreicht durch:
- Ausgeprägte Keilform
- Starken Heckeinzug
- Betonte Kotflügelverbreiterung im Bereich des Radlaufs
- Markante Luftaustrittsöffnungen der Motorraumentlüftung unter den Vorderkotflügeln
- Stark geneigte Windschutzscheibe
- Die als Spoiler ausgebildeten Stoßfänger-Verkleidungen Großflächige Seitenverkleidungen
- Breitreifen
Ein völlig neues und bisher einmaliges Sicherheitselement stellt der serienmäßig eingebaute, automatische Überrollbügel dar. Das Verdeck wird über einen Schalter in der Mittelkonsole geöffnet bzw. geschlossen (elektronisch/hydraulisch gesteuert). Mit demselben Schalter wird das Coupe-Dach ver- und entriegelt. Durch weitere technisch hochentwickelte Ausstattungen, die in den einzelnen Baugruppen beschrieben sind, wurde ein Höchstmaß an Komfort sowie an aktiver und passiver Sicherheit erreicht.
Motor M103
siehe auch Motor M103
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Motor 104


Wurde auf der Basis des modifizierten Motors 103 aufgebaut. Völlig neu ist der Zylinderkopf mit 4 Ventilen je Zylinder und zwei obenliegenden Nockenwellen, angetrieben von einer Doppelrollenkette. Weitere Merkmale sind:
- Kennfeld gesteuerte Verstellung der Einlaßnockenwelle
- Einteilige Zylinderkopfbauweise
- Querstromprinzip
- Kolbenölspritze
- Mechanisch/elektronische Benzin-Einspritzanlage KE, mit zusätzlichen Funktionen
- Antiklopfregelung
Zylinderkurbelgehäuse, Zylinderkopf
Zylinderkurbelgehäuse mit Flansch für Kombiträger, Aufnahmebohrungen für Ölspritzdüsen und Ölrücklaufsperrventil für den Kettenspanner.
Führungsrohr für Ölmeßstab angeschraubt.
Ölwanne verlängert, Ölabweisblech mit den Kurbelwellenlagerschrauben befestigt.
Zylinderkopfdichtung mit Entlüftungssicke für Ölzulauf zum Kettenspanner.
Zylinderkopf mit dachförmigem Brennraum und je zwei Ein- und Auslaßventilen.
Zündkerze mittig im Brennraum angeordnet.
Je 7 Lagerstellen für Ein- und Auslaßnockenwelle.
Längsbohrungen für Lufteinblasung.
Triebwerk
Neue Kolbenklassifizierung, Kolbenschaft unten verstärkt, ebener Kolbenboden mit 4 Ventiltaschen.
Riemenscheibe im Schwingungsdämpfer integriert:
Motorsteuerung
Einlaßnockenwelle hydraulisch/mechanisch verstellbar. Doppelrollen Steuerkette.
Kettenspannerbolzen mit Rastenfeder.
Tassenstößel mit Hartmetall-Anlaufflächen.
Nockenwellen hohlgebohrt, 7fach gelagert.
Ventile verkleinert und gewichtsoptimiert.
Mechanisch/elektronische Benzin Einspritzanlage KE
Systemdruck 6,2 - 6,4 bar.
Luftmengenmesser mit Formstauscheibe.
Schlitzträger mit geänderter Geometrie der Steuerdrosseln.
Einspritzventile mit 4,3 - 4,6 bar Öffnungsdruck, Ventilsitze aus Viton.
Steuergerät KE mit 55 Anschlüssen und erweiterten Funktionen.
Motoraggregate-Steuergerät (N16).
In dieser Einheit sind das Relais Kraftstoffpumpe und das Steuergerät Kältekompressor sowie weitere Funktionen zusammengefaßt.
Prüf- und Einstellwerte.
Riementrieb
Einriementrieb mit Keilrippenriemen in 2
Längen, für 4 Ausführungen.
Lufteinblasung, KAT-Anlage
Luftpumpe im Kombihalter angeflanscht.
Luftansaugung über separaten Trockenluftfilter.
KAT-Anlage ohne Vorkatalysatoren.
Elektrische Anlage Motor
Schaltgerät EZU/AKR mit Zündkennfelder für automatisches und mechanisches Getriebe.
Hochspannungsverteiler mit feststehender Mittelelektrode.
Klopfregelung
Höchstgeschwindigkeitsregelung
Motoraggregate-Steuergerät (N16)
Generator 100 A mit der Bezeichnung
N1 12V 36/100A.
Motorschmierung
Ölspritzdüsen für Kolbenkühlung.
Ölfiltereinsatz im Ölfiltergehäuse angeordnet.
Öldruckgeber 2polig.
Luftölkühler.
Motorkühlung
Viscolüfterkupplung, Lüfter 6flügelig, Lüfterlagerbock geändert.
Motoraufhängung
Motorlager vorn hydraulisch, querweich, links
und rechts gleich.
Motorlager hinten unterschiedlich je nach Getriebeausführung.
Regulierung, Elektronisches Fahrpedal, Tempomant (ohne ASR)
Elektronisches Fahrpedal.
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Motor 119


Nockenwellen. Der kompakte dachförmige Brennraum ist hinsichtlich der Flammwege optimiert, die Zündkerze sitzt annähernd mittig im Brennraum. Kurze Brennwege und gezielte Turbulenz sorgen für eine optimale Energieumsetzung, sowie für eine günstige Rohemission. Weitere Merkmale sind:
- Kennfeld gesteuerte Verstellung der Einlaßnockenwelle
- Einriementrieb
- Mechanisch/elektronische Benzin-Einspritzanlage KE, mit zusätzlichen Funktionen
- Antiklopfregelung
- Motor
Zylinderkurbelgehäuse, Zylinderkopf
Zylinderkurbelgehäuse mit Detailänderungen.
4 Ventil-Leichtmetall-Zylinderkopf mit 2 obenliegenden Nockenwellen.
Zündkerze mittig im Brennraum angeordnet.
Je 5 Lagerstellen für Ein- und Auslaßnockenwelle.
Triebwerk
Pleuel mit Längsbohrung für Ölanspritzung der Kolben.
Ebener Kolbenboden mit 4 Ventiltaschen mit neuer Kennfrequenz.
Schwingungsdämpfer mit neuer Kennfrequenz.
Zahnkranz mit Magnete für die Erkennung der Zylinderreihen.
Motorsteuerung, Ventile
Einlaßnockenwellen verstellbar.
Hohlgeborte Nockenwellen aus Schalenhartguß,5fach gelagert.
Tassenstößel mit Hartmetall-Anlaufflächen.
Ventile verkleinert und gewichtsoptimiert.
Mechanisch/elektronische Benzin Einspritzanlage KE
Luftmengenmesser mit Formstauscheibe.
Ventilsitze der Einspritzventile aus Viton.
Steuergerät KE mit 55 Anschlüssen und erweiterten Funktionen.
Motoraggregate-Steuergerät (N16).
In dieser Einheit sind das Relais Kraftstoffpumpe und das Steuergerät Kältekompressor
sowie weitere Funktionen zusammengefaßt.
Prüf- und Einstellwerte.
Riementrieb
Einriementrieb mit Keilrippenriemen in 2 Längen, für 4 Ausführungen.
Lufteinblasung, Abgasrückführung
Luftansaugung über einen im Luftpumpengehäuse integrierten Trockenluftfilter.
Abgasrückführventil am Saugrohr befestigt.
Elektrische Anlage Motor
Schallgerät EZUAKR mit Zündkennfelder für Fahrzeuge mit und ohne KAT.
Hochspannungsverteiler mit feststehender Mittelelektrode.
Höchstgeschwindigkeitsregelung
Motoraggregate-Steuergerät (N16)
Generator 100 A mit der Bezeichnung N1 12 V 36/100 A.
Alle Typen erhalten den bekannten Vorgelegestarter DW 1,7 kW.
Motorschmierung
Ölfiltergehäuse mit Anschlüssen für Ölkühlerleitungen.
Öldruckgeber 2polig, Ölmeßstab mit rotem Griff.
Ölmenge bei Motoröl- und Filterwechsel 8 Liter.
Motorkühlung
Träger für Viscolüfterkupplung mit Befestigungspunkte für Generator und Luftpumpe.
Kühlmittelpumpe mit höherer Förderleistung.
Magnesium 9flügelig.
Motoraufhängung
Großvolumige, hydraulische Schrägflanschlager
vorn, Motorlager hinten mit Anschlagbegrenzung.
Regulierung, Elektronisches Fahrpedal, Tempomant (ohne ASR)
Elektronisches Fahrpedal.
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Fahrwerk
Kraftstoffanlage
siehe auch Kraftstoffanlage
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Auspuffanlage
Wurde den Einbauverhältnissen und der Motorleistung angepaßt und im Geräuschverhalten verbessert.
Unterschiede zwischen 6- und 8-Zylinder-Motoren bestehen nur im vorderen Bereich bis zu der Flanschverbindung.
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Elektrische Anlage
Serienmäßig Wartungsfreie Batterie EK 12V 92 Ah.