Ölwechsel der Verdeckhydraulik: Unterschied zwischen den Versionen
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Dazu benötigt man einen Liter Hydrauliköl, das bei Mercedes zu beziehen ist, übrigens dasselbe wie das ZHM-Öl für die Niveauregulierung (ADS). | Dazu benötigt man einen Liter Hydrauliköl (Freigabe MB 343.0), das bei Mercedes zu beziehen ist, übrigens dasselbe wie das ZHM-Öl für die Niveauregulierung (ADS). | ||
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Version vom 17. September 2024, 10:45 Uhr
von Karl Kübler (CR25/S26)
Obwohl Mercedes-Benz das Öl der Verdeckhydraulik als „Lebensfüllung“ sieht, ist es durchaus sinnvoll, nach langen Jahren unter den Kofferraumboden zu schauen.
Dazu benötigt man einen Liter Hydrauliköl (Freigabe MB 343.0), das bei Mercedes zu beziehen ist, übrigens dasselbe wie das ZHM-Öl für die Niveauregulierung (ADS).
Vorgehensweise:
- Teppich herausnehmen
- Boden anheben, einhängen
- Eventuelles Ersatzrad herausnehmen (Flügelschraube)
- Abdeckung (Sombrero) losschrauben (drei Muttern)
Nun ist die Verdeckpumpe mit ihrem Ölbehälter zu sehen. Davon gibt es zwei Formen und drei Sachnummern, je nach Baujahr des Fahrzeugs, wobei die Vorgehensweise des Ölaustausches immer ähnlich ist.
Man kann nun nach eigenem Wunsch die Pumpe mit den drei Muttern abschrauben, die große Überwurfmutter auf dem Ölbehälter losdrehen und das Öl auskippen. Dabei erreicht man aber meist nicht, dass der festgesetzte Bodensatz mit herausläuft. Den Ölbehälter wirklich komplett von der „schwarzen Brühe“ sauber zu bekommen, ist eine Fleißarbeit, die jedermann selbst überlassen ist, da es hierfür notwendig ist, den Behälter zu demontieren.
Wenn nun alles sauber ist, sollte „gespült“ und dafür ein halber Liter Öl „gespendet“ werden. Dafür macht man das Dach bei laufendem Motor ein paarmal auf und zu. Das erneut etwas schwarze Öl entsorgt man ebenfalls. Nun nur noch Öl bis zu der angegebenen Markierung einfüllen, Überwurfmutter festdrehen – fertig. Dann hat man wieder Ruhe für mindestens die nächsten zehn Jahre, je nach Häufigkeit der Dachbetätigung. Diesen Service bietet der RT Heilbronn in Oppenweiler allen Besuchern an. Werner Knaak ist dabei unser Experte.
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