Klappe halten - Kriminelles von der Kante: Unterschied zwischen den Versionen

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Bernward-3709 (Diskussion | Beiträge)
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Nicht dass nur beide Ecken porös waren, auch die Naht zum Heckblech war auf der gesamten Breite knackig … <br><br>
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Ringsum der gesamten Kofferrumdichtungslippe waren die Roststellen verteilt, jedoch keine einzige im Sichtbereich, sonst wäre mir das vorher aufgefallen. Die Stanzkante des Blechs wurde hier wohl nicht oder zu wenig entgratet, so dass der Lack auf dem Grat keinen Film bildet. Den Kofferraum habe ich fürs Sandstrahlen und Schweissen entbeint und abgeklebt, denn die Naht der Heckbleche musste aufgemacht werden, um den Rost zu entfernen. Die Alternative wäre das komplette Auftrennen des Hecks und der Ersatz des äusseren und inneren Heckabschlussblechs gewesen. Das hätte bedeutet, fast das ganze Heck neu zu machen.
Ringsum der gesamten Kofferraumdichtungslippe waren die Roststellen verteilt, jedoch keine einzige im Sichtbereich, sonst wäre es mir vorher aufgefallen. Die Stanzkante des Blechs wurde hier wohl nicht oder zu wenig entgratet, so dass der Lack auf dem Grat keinen Film bildet. Den Kofferraum habe ich fürs Sandstrahlen und Schweissen entbeint und abgeklebt, denn die Naht der Heckbleche musste aufgemacht werden, um den Rost zu entfernen. Die Alternative wäre das komplette Auftrennen des Hecks und der Ersatz des äusseren und inneren Heckabschlussblechs gewesen. Das hätte bedeutet, fast das ganze Heck neu zu machen.
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Aber Fa. Hävecker Karosseriebau in Rochlitz hatte eine bessere Idee und das Heckinnenblech wurde aufgesägt und geteilt. Die Naht zum Heckabschlussblech aufgetrennt und das halbe Innenblech abgenommen. Dann wurden die gesamte obere Kante und beide Ecken des Heckblechs autogen rekonstruiert. Dann kamen die Bleche wieder zusammen und die Naht, welche die Lippe für die Kofferraumdichtung bildet, war wieder beisammen.
Aber Fa. Hävecker Karosseriebau in Rochlitz hatte eine bessere Idee und das Heckinnenblech wurde aufgesägt und geteilt. Die Naht zum Heckabschlussblech aufgetrennt und das halbe Innenblech abgenommen. Dann wurden die gesamte obere Kante und beide Ecken des Heckblechs autogen rekonstruiert. Dann kamen die Bleche wieder zusammen und die Naht, welche die Lippe für die Kofferraumdichtung bildet, war wieder beisammen.

Version vom 18. Dezember 2023, 22:33 Uhr

Text und Fotos: Henning Lentz (2023)

Nachdem in der Clubzeitung dringend geraten wurde, die Kofferaumdichtung zu inspizieren, dachte ich mir:
" ... kann ja mal gucken, aber der Kofferaum ist doch sonst tip top ..."
Die Dichtung wollte ich sowieso mal wechseln, und als Mensch mit chronischer Rostangst hatte ich den Kofferraum unten rum schon immer zur vollsten Zufriedenheit vorgefunden. Oben sah auch alles bestens aus, also was soll schon sein. Hier ist weit und breit kein Rost zu sehen, dachte ich ... Die Verkleidung war schnell demontiert und das Schockmoment groß - der Gilb grinste mich breit und fies an.
Nicht dass nur beide Ecken porös waren, auch die Naht zum Heckblech war auf der gesamten Breite knackig …

Ringsum der gesamten Kofferraumdichtungslippe waren die Roststellen verteilt, jedoch keine einzige im Sichtbereich, sonst wäre es mir vorher aufgefallen. Die Stanzkante des Blechs wurde hier wohl nicht oder zu wenig entgratet, so dass der Lack auf dem Grat keinen Film bildet. Den Kofferraum habe ich fürs Sandstrahlen und Schweissen entbeint und abgeklebt, denn die Naht der Heckbleche musste aufgemacht werden, um den Rost zu entfernen. Die Alternative wäre das komplette Auftrennen des Hecks und der Ersatz des äusseren und inneren Heckabschlussblechs gewesen. Das hätte bedeutet, fast das ganze Heck neu zu machen.

Aber Fa. Hävecker Karosseriebau in Rochlitz hatte eine bessere Idee und das Heckinnenblech wurde aufgesägt und geteilt. Die Naht zum Heckabschlussblech aufgetrennt und das halbe Innenblech abgenommen. Dann wurden die gesamte obere Kante und beide Ecken des Heckblechs autogen rekonstruiert. Dann kamen die Bleche wieder zusammen und die Naht, welche die Lippe für die Kofferraumdichtung bildet, war wieder beisammen.

Natürlich verhiess das auch noch einen Besuch beim Lackierer und eine große Portion Fluidfilm im Heckblech.
Das Ergebnis ist - dass es aussieht wie vorher - man siehts halt nicht.
Leider hat sich die Aussage, dass die frühen 129er (8.90) besser geschützt sind als spätere, für dieses Fahrzeug nicht als zutreffend erwiesen.

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